Der Seminarbetrieb wurde wieder aufgenommen.

Selbstverständlich wird bei der Durchführung der Seminare auf die dann jeweils aktuellen behördlichen Vorgaben und Regelungen geachtet.

Ich stehe gerne für Rückfragen zur Verfügung.


Tiergestützte Trauerarbeit

 

Praxisseminar

 

mit den Dozentinnen

  Antje Forner und Susanne Lemke

Wenn ein Familienmitglied eine lebensverkürzende Diagnose erhält oder wenn ein Familienmitglied plötzlich verstirbt, ist von heute auf morgen alles anders – das Leben steht still. In dieser Situation brauchen die betroffenen Menschen Unterstützung. Jeder trauert auf seine Weise und oftmals können die einzelnen Familienmitglieder sich gegenseitig nicht genügend Halt und Trost geben – dann ist Hilfe von außen wichtig.

Hilfe und Unterstützung finden Betroffene auf Palliativstationen, in stationären Hospizen sowie in ambulanten Hospizvereinen, die erkrankten Menschen und Trauernden zur Seite stehen. In diesen Einrichtungen spielt die tiergestützte Arbeit seit Jahren eine immer größere Rolle. Hunde und andere Tiere unterstützen Kindertrauergruppen und schenken Freude und Trost am Krankenbett im stationären Hospiz wie auch auf Palliativstationen. Pferde helfen lebensverkürzend erkrankten Kindern und trauernde Kinder finden Halt in Reitgruppen. Familien, die ein Familienmitglied verloren haben, verbringen ein heilsames Wochenende mit Tieren in der Natur. Dies sind erfolgreiche Beispiele aus der Praxis, die zeigen, wie einzigartig und wertvoll die Unterstützung durch das Tier ist. Tiere schenken den betroffenen Menschen Trost und geben Kraft, sie lassen für einen Moment Krankheit, Tod und Trauer vergessen und unterstützen auch die Helfenden in ihrer Arbeit mit Kranken und Trauernden.

In diesem Wochenendseminar möchten wir den Teilnehmer*innen die vielfältigen Möglichkeiten der tiergestützten Intervention in der Hospiz- und Trauerarbeit näherbringen. Erfahrungen zeigen, wie wertvoll die Unterstützung durch unterschiedlichste Tierarten in der Begleitung von erkrankten und trauernden Menschen ist.

Das Seminar richtet sich sowohl an Menschen, die schon Erfahrung im Bereich der Trauerarbeit und/oder der tiergestützten Intervention haben sowie an Menschen, die zukünftig gerne in diesem Bereich arbeiten möchten.

Es werden Grundlagen in der Hospiz- und Trauerarbeitvermittelt, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Trauer von Kindern gelegt wird. Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis werden die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Tierarten erläutert. Einen lebendigen Einblick in die Arbeit mit den Tieren ermöglichen dabei Therapiehündin Lolle sowie verschiedene Hühner, Ziegen und Ponys. Es wird dabei auch ein Überblick über die Eignung von Tieren und die Gestaltung von Einsätzen unter besonderer Berücksichtigung der Aspekte Tierschutz, Sicherheit und Hygiene gegeben.

Die Teilnehmer des Seminars bekommen ein sehr ausführliches Skript. Es liegen Bücher und verschiedene Materialien zum Kennenlernen und Ausprobieren aus.

Unser Seminar findet am Rande der wunderschönen Lüneburger Heide statt und ermöglicht eine intensive Mensch-Tier-Natur Erfahrung.

 

Geänderter Termin:

 

Termin:                         Sa, 19.06.2021, 10.00 - 17.00 Uhr

                                     So, 20.06.2021, 09.00 - 16.00 Uhr

 

 Veranstaltungsort:        Wunderfitz Lern- & Erlebnispädagogik mit Tier & Natur

                                      Oldendorf II, Nr.10

                                      29587 Natendorf

 Kosten:                          € 320,- (inkl. ausführlichem Skript, Teilnahmebescheinigung,

                                    Getränke und Snacks)

 

Weitere Informationen: Susanne Lemke 0170/86 58 606

                                    oder info@wunderfitz-mensch-und-tier.de

 

Anmeldung:                     per Mail: info@wunderfitz-mensch-und-tier.de

Wir bitten die Teilnehmer, wetterfeste Kleidung mitzubringen, da unser Seminar nicht nur im Seminarraum, sondern auch im Stall und in der Natur stattfindet.

Wir unterstützen Sie gerne bei der Suche nach einer geeigneten Unterkunft.

   
   

Ich bin Psychotherapeutische Heilpraktikerin mit Ausbildung in Integrativer Psychotherapie, Trauerbegleiterin und Fachkraft für Palliative Care Pädiatrie sowie ausgebildete Fachkraft für tiergestützte Therapie und Interventionen und engagiere mich seit vielen Jahren im Bereich der Trauerarbeit speziell mit Kindern und Jugendlichen. Ich habe mehrere Jahre lang einen ambulanten Familienhospizdienst in Schleswig Holstein geleitet und habe dort nicht nur meinen ausgebildeten Therapiebegleithund Ben als Tröstehund für Groß und Klein sondern auch Pferde und Schweine sehr erfolgreich in der Arbeit mit trauernden Kindern und Jugendlichen und in der Suizidprävention bei Jugendlichen eingesetzt.

Auch in meiner psychotherapeutischen Praxis und in der psychosozialen Betreuung von Patienten auf einer Palliativstation in Bad Schwartau haben Tiere meine Arbeit als großartige Therapiebegleiter unterstützt.

Es ist mir eine Herzensangelegenheit, meine Erfahrungen weiterzugeben und dazu zu ermutigen, die tiergestützte Arbeit in der Hospiz- und Trauerarbeit weiter zu tragen.

 

Ich arbeite als Grundschullehrerin zusammen mit meiner Schulhündin Lolle an der Grundschule in Assel. Als ausgebildete Fachkraft für tiergestützte Pädagogik und Interventionen sowie mit absolvierter Therapiebegleithunde-Team-Ausbildung kann ich inzwischen auf mehrjährige und vielseitige Erfahrungen in der tiergestützten Arbeit zurückgreifen.

Auf meinem Betrieb “Wunderfitz – Lern- & Erlebnispädagogik mit Tier & Natur” unterstütze ich an zwei Begegnungsorten in den Landkreisen Stade und Uelzen lern- und heilpädagogisch Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die gerne ihre Zeit mit Tieren und in der Natur verbringen. In unterschiedlicher Zusammensetzung helfen mir Lolle, freundliche Island- und Shetlandponys, lustige Ziegen, eine bunte Hühnerschar, neugierige Katzen und wachsame Gänse bei der Bewältigung ganz unterschiedlicher Handicaps der Unterstützung suchenden Menschen.


Infoveranstaltung

Schulhund an der GS Assel

am Dienstag, den 28. April 2020

um 14:30 – 17:30 Uhr

Neuer Termin wird bekannt gegeben!

Anmeldung bis zum 21. April 2020 per E-Mail an: antje.forner@gs-assel.de

Johann-Grodtmann-Straße 17, 21706 Drochtersen -Assel

Die Grundschule Assel ermöglicht interessierten Kolleg*innen eine Veranstaltung, in der praxisnah ein Überblick über die Voraussetzungen für den Einsatz eines Schulhundes gegeben wird.

Diese Veranstaltung richtet sich sowohl an Lehrer*innen, die in diesem Bereich arbeiten möchten sowie an diejenigen, die bereits aus ihrem Erfahrungsschatz weitergeben können.

Sie findet in den Räumlichkeiten statt, in denen an mehreren Tagen in der Woche die ausgebildete Lernbegleithündin Lolle im Unterricht unterstützt. Dies ermöglicht einen direkten Blick auf ein optimal gestaltetes räumliches Umfeld und nötiges Material. Lolles Anwesenheit wirkt sich positiv in der alltäglichen Förderung des emotional-sozialen Bereiches aus, sorgt für eine hohe Motivation der Schüler*innen und schafft eine entspannte Unterrichtsatmosphäre.

Lehrerin Antje Forner, die seit vielen Jahren die pädagogische und unterrichtliche Arbeit an der Grundschule Assel durch den Einsatz ihrer persönlichen Tiere unterstützt, wird diese Veranstaltung leiten. Als ausgebildete Fachkraft für tiergestützte Pädagogik und Intervention sowie mit absolvierter Therapiebegleithunde-Team-Ausbildung greift sie auf mehrjährige und vielseitige Erfahrung in der tiergestützten pädagogischen wie auch therapeutischen Tätigkeit zurück.

Der Einsatz von Hunden im schulischen Bereich nimmt in den letzten Jahren beständig zu. Diese grundsätzlich zu befürwortende Tendenz mit den in vielerlei Hinsicht für die Schüler*innen wertvollen Hundekontakten muss aber wohl durchdacht werden. Die intensive, umfassende und gründliche Planung sowie Vorbereitung eines pädagogischen Hundeeinsatzes erfordert einen hohen Zeitaufwand. Nur so können verantwortungsbewusst und umsichtig die Grundlagen für einen allen gerecht werdenden Einsatz geschaffen und der beständige Überblick über das gesamte Einsatzgeschehen behalten werden. Es gilt sowohl die äußere Situation des Einsatzortes als auch die Erwartungen unterschiedlich Beteiligter zu berücksichtigen, um in diesem Tätigkeitsfeld gleichsam den Schulkindern, Lehrkräften und auch im Besonderen den eingesetzten Hunden gerecht zu werden.

Die Gestaltung von Einsätzen unter besonderer Berücksichtigung der Aspekte Eignung des Hundes, Tierschutz, Sicherheit und Hygiene werden neben den schulischen Rahmenbedingungen und übergeordneten Zielen Schwerpunkte sein. Es wird versucht, bei Bedarf individuelle Anliegen aus diesem Bereich berücksichtigen zu können. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

 Wir freuen uns auf eine tierische Fortbildung!

Besuchen Sie gerne die Homepage der Grundschule Assel www.gs-assel.de. Hier wird ebenfalls ihr jährlich wiederkehrendes Projekt „Vom Ei zum Huhn“ vorgestellt.


 

Bitte nehmen Sie Kontakt zu mir auf, falls Sie Wünsche bezüglich Fortbildungen oder Informationsveranstaltungen haben.

 

Ich biete Fortbildungen sowie Informationsveranstaltungen für einen artgerechten Einsatz von Tieren mit den besonderen Schwerpunkten Hund, Pferd, Ziegen und Hühner an.

 

Zum einen kann ein besonderes Augenmerk auf den Einsatz in Einrichtungen (Schulen, Kindergärten, ...) gelegt werden.

 

Zum anderen kann anschaulich und praktisch ein Einblick in die vielfältige tiergestützte Arbeit an den Begegnungsstätten sowie deren Organisation gegeben werden.

 

 

 

Praktika sind möglich.